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Praktikum

Im Kleinen Selbständigkeit lernen

Praktikumsbericht von Aron

Als aller erstes möchte ich mich bei den Mitarbeitern des HdS bedanken, die dazu beigetragen haben mein Praktikum so zu gestalten, dass ich möglichst viel dazulernen konnte und dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Sie gaben mir den Freiraum selber zu entscheiden in welchem Bereich ich arbeiten möchte und waren auch immer für mich da, als ich spezifische Fragen zu gewissen Themen hatte.

Während meines Praktikums als Student des Studiengangs „Sozialarbeit“ konnte ich alle möglichen Arbeiten durchführen. Ich war viel in Kontakt mit den Bewohnern des Hauses, führte mit ihnen unterschiedliche Tätigkeiten durch oder begleitete sie zu verschiedenen Terminen. Dies gab mir die Möglichkeit viele wundervolle Menschen aus verschiedensten Kulturen kennenzulernen und hoffe diese auch eines Tages wiedersehen zu können.

Außerdem kümmerte ich mich auch um bürokratische Angelegenheiten jeglicher Art und war bei mehreren Gesprächen mit anderen Netzwerkpartner dabei. Als Student im Sozialbereich war es für mich auch besonders interessant zu sehen, mit wem das HdS alles zusammenarbeitet und wie solch eine Organisation überhaupt funktioniert.

Was mir besonders aufgefallen ist war, dass im HdS sehr großen Wert darauf gelegt wird die Bewohner für ihr Handeln selbst verantwortlich zu machen und ihnen zu vermitteln, dass sie diejenigen sind, die sich um eine Verbesserung der Lebenssituation bemühen müssen. Sei es bei kleinen Dingen wie zum Beispiel gewisse Telefonate selbst zu führen oder im Haus zu putzen als auch bei größeren Herausforderungen wie z.B. Sprachkurse auf eigener Faust zu besuchen und auf Arbeitssuche oder auf Wohnungssuche zu gehen. All dies sind kleine Aktivitäten und Aufgaben, die einer Person helfen selber wieder aktiver zu werden und zur Autonomie führen sollten. Der Nutzer befindet sich in einem geschützten Rahmen, wo es aber auch die Möglichkeit geben soll Fehler machen zu können und wo er in diesem Fall von den Mitarbeitern des HdS begleitet wird. Ihm werden „nur“ die Rahmenbedingungen vorgegeben, doch das Handeln unterliegt der Person selbst.

Ich glaube ich habe während meiner Praktikumszeit viel dazu gelernt: über theoretische Ansätze und Gesetze aber auch über den Umgang mit den Menschen. Und hier möchte ich mich an andere Studenten und all jene richten, die sich dafür entscheiden ein Praktikum im HdS zu machen: Habt Mut eure Komfortzone zu verlassen und geht auf die Menschen zu! Wenn ihr es ehrlich meint werden sie es merken und es wird euch gar nicht wie Arbeit vorkommen.

So kann ich diese Erfahrung an diesem Punkt eigentlich nur weiterempfehlen und nutze noch einmal die Gelegenheit die Mitarbeiter und besonders die Bewohner des HdS zu grüßen.

Aron

 

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