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Über uns

Seit 2002 hilft das Haus der Solidarität „Luis Lintner“ jährlich 150 MenschP1110448 (Large)en in Not, die im Haus eine Bleibe oder Hilfe finden: Senioren, Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familiensituationen, straffällige und haftentlassene Erwachsene, obdachlose und arbeitslose Menschen, psychisch Kranke, Suchtkranke, ausländische MitbürgerInnen, Flüchtlinge und AsylbewerberInnen, aber auch StudentInnen und Menschen, die sich für andere einsetzen. Das HdS beherbergt außerdem ökosoziale Organisationen: derzeit die „Organisation für Eine solidarische Welt“ (oew) und die Genossenschaft „oikocredit“, bald die Jugendorganisation „Afzack“.

Die vielfältige Arbeit des HdS geschah bisher ohne öffentliche Beiträge für die laufenden Kosten. Das Haus finanziert sich durch Mieteinnahmen, durch eigene Aktivitäten und Spenden.

Als Anerkennung für seine Arbeit erhielt das HdS 2008 und 2011 den Cultura -Socialis-Preis. 2013 erhielt es – gemeinsam mit den Comboni Missionaren – den Bischof-Josef-Gargitter-Preis.

Luis Lintner, der Namensträger des Hauses, war viele Jahr Missionar in Brasilien. Er starb 2002, im Jahr, als das HdS seine Tore öffnete. Er hat seine Stimme dort erhoben, wo das Recht auf Leben, die Würde des Menschen und die Natur als Lebensraum für Mensch und Tier gefährdet waren – ihm versuchen wir es gleich zu tun.

3 comments

  1. Bin vom 28. September an in Südtirol. Kann ich bei Ihnen in Ihren Umsonstladen ein paar gut erhaltene Kleidungsstücke abgeben?
    Wenn ja, wann ist es zeitlich günstig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ellen Rabes-Grau

  2. Hallo OEW und Haus der Solidarität,

    Ich bin eine ehemalige PraktikantIn der OEW. Im Moment arbeite ich bei IRRI (International Rights Initiative/Rights in Exile Program), einer NGO in Oxford. Ziel der Organisation ist es durch die Bereitstellung legaler Ressourcen, Flüchtlingen besseren Schutz zu ermöglichen. In den meisten Ländern der Welt jedoch ist dieser Service für Flüchtlinge noch sehr unterentwickelt

    Mehr Informationen zur Organisation können unter folgendem Link aufgerufen werden: http://www.refugeelegalaidinformation.org/#Why_legal_aid

    Der Grund warum ich euch kontaktiere ist folgender: Anwälte aus Marseille haben uns hier in Oxford kontaktiert und uns in einer Email darüber informiert dass sie Zeugenaussagen von MigrantInnen und Flüchtlingen aus Italien sammeln wollen um weitere Abschiebungen von Flüchtlingen aus Frankreich, welche durch das Dublin II Abkommen rechtlich legitim sind, zu verhindern.

    Deshalb suchen wir jetzt nach NGO`s in Italien welche dabei behilflich sein könnten, Zeugenaussagen von MigrantInnen und Flüchtlingen in Italien zu sammeln welche über die schlechten Umstände und Bedingungen in den Erst- Auffanglagern und Internierungslagern (=Lager in welchen die Flüchtlinge auf Bearbeitung ihres Asylantrags warten) berichten können.

    Ich kann mich erinnern, dass im Haus der Solidarität einige Flüchtlinge gelebt haben, als ich in der OEW mein Praktikum absolviert habe. Einige von Ihnen haben mir damals auch erzählt dass sie für längere Zeit in einem Auffanglager in Süditalien waren. Deshalb meine Frage ist folgende: Kennt ihr Personen (im Haus der Solidarität oder auch außerhalb) welche in einem Erst- Aufnahmelager oder Internierungslager in Italien gelebt haben? Wenn ja könntet ihr diese Person fragen ob Er/Sie bereit wäre darüber zu berichten (anonym oder mit Namen)?
    Folgende Fragen weiter unten könnten jenen Personen welche einen Bericht erstatten möchten als Orientierung dienen.

    Wie waren die Räumlichkeiten im Internierungslager oder Erst-Aufnahmelager in dem Du (und deine Familie) untergebracht wurdest?
    Gab es irgendeine Art von Kontrollen in dem Camp in dem Du (und deine Familie) untergebracht wurdest?
    Wie war das Essen in dem Camp in dem Du (und deine Familie) untergebracht wurdest?
    Wie war die Privatsphäre in dem Camp in dem Du (und deine Familie) untergebracht wurdest?
    Wie hast du die Situation im Camp in dem Du (und deine Familie) untergebracht wurdest empfunden?
    Wie lautet der Name des Camps in dem Du (und deine Familie) damals untergebracht wurdest?

    Die Anwälte welche uns kontaktiert haben wären bestimmt sehr froh falls es Personen gibt welche bereit sind darüber zu berichten. Wo diese Berichte hingeleitet werden sollen und wie diese verfasst werden sollen, würde ich Euch in einer weiteren Email mitteilen. Momentan geht es nur darum herauszufinden ob es im Haus der Solidarität Personen gäbe welche dazu bereit wären.

    MigrantInnen und Flüchtlinge welche darüber berichten möchten können mittels ihrer Dokumentation Anwälte dabei unterstützen zu einer Verbesserung der Asylpolitik in Europa beitragen.

    Wenn Ihr mir diesbezüglich weiterhelfen könntet wäre ich Euch sehr dankbar.
    Beste Grüße,
    Nina Egger

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